Das schlechteste Smartphone – Der Versuch einer Serie

Da ich immer wieder Schwierigkeiten mit meinem Handy habe, will ich hier mein Leid kundtun. Alle Geschichten, die ich hier erzähle, habe ich selber so erlebt. Es ist nichts erfunden. Der Kauf des nächsten Gerätes ist bereits geplant und man weiß ja: beim nächsten mal wird alles besser 🙂

Ich besitze seit nunmehr zwei Jahren ein LG Optimus „Speed“. Gerade die Bezeichnung „Speed“ ist irreführend. Mir ist durchaus bewusst, dass man Geschwindigkeit unterschiedlich spüren kann. Doch welche Geduld mein Handy hier abverlangt ist doch sehr viel verlangt.

Heute wollte ich meiner Freundin eine SMS schreiben. Dazu muss man ja die SMS App starten. Ich würde ja sagen, dass das lange dauert, aber wie gesagt, Geschwindigkeit nimmt man unterschiedlich wahr.

Nachdem ich nun die SMS App gestartet habe, wollte ich oben rechts auf das Icon für eine neue Nachricht tippen. Da aber die App die Eigenart hat, die letzte SMS zu öffnen, wurde dieser Tipp auf das „anrufen“ Icon ausgeführt. Es war allerdings eine SMS eines Bekannten geöffnet und nicht die meiner Freundin

Erlebnis bei der Augsburger Verkehrsgesellschaft

Am 30.12.2012 kam ich aus München nach Augsburg und wollte mir gleich mal eine Monatskarte für Januar kaufen. An dem Automaten lag aber dummerweise der Button für den Monat Dezember direkt hinter der Taste für die Monatskarte. Daher habe ich, ohne es bemerkt zu haben, eine Karte für Dezember gekauft. Erst hatte ich mich schon gewundert, dass keine Auswahl für den Monat kam. Dachte mir aber nichts.

Und da stand ich nun, nachts, kurz vor Silvester und hatte zwei Karten für Dezember, aber keine für Januar.

Silvester war schön, eine super Feier mit einem grandiosen Ausblick vom 19. Stockwerk aus.

Ich hatte vor am 2. Januar 2013 dann meine falsch gekaufte Monatskarte am Hauptbahnhof umtauschen. Doch die nette Dame machte mir klar, dass ich meine Karte bei der AVG gekauft hatte und nicht bei dem AVV. Ich müsse also zu dem AVG Container am Moritzplatz gehen, um meine Karte umzutauschen. Ich bin dann allerdings gleich nach München gefahren, denn es war schon zehn vor sechs und die machen eh schon um 18uhr zu.

Als ich dann wieder aus München kam, hatte ich leichte Zweifel, dass mir die Karte umgetauscht wird. Welche Argumente könnten sie bringen? Ich solle besser aufpassen? Es könnte doch sein, dass mich diese Monatskarte billiger kommt als irgendeine andere, weshalb ich mir diese gekauft hätte. Aber ich habe ja doch schon eine für Dezember, würde ich dann sagen. Hier, direkt… hab ich die überhaupt dabei?

Ich lief also vom Hauptbahnof zum Moritzplatz und spielte jede Erwiderung durch, was man mir entgegnen könnte. Wie soll ich auf gute Ratschläge wie „das nächste Mal aber langsamer tippen“ reagieren? „Wer zahlt denn, ohne einen Monat eingegeben zu haben?“. Ja, was soll man dazu sagen?

Voll in Gedanken und durcheinander kam ich endlich am Container an. Haben die jetzt überhaupt offen? Ist es kalt da drin und die Mitarbeiter missmutig?

Ein drücken.

Die Tür schwang auf.

Ein Mitarbeiter blickt mich an.

Ich also hin: „Ja, grüß sie Gott. Ich habe dummerweise am 30.12. eine Monatskarte für den Dezember gekauft und wollte…“

Ein nicken.

Er verlässt den Platz, kommt mit Aufklebern wieder. Klebt einen dieser Aufkleber auf die Monatskarte, schreibt „Januar“ drauf und haut noch einen AVG Stempel drauf.

„Danke“, sag ich verdutzt und gehe.

Das war eine Sache von nicht mal fünf Minuten. Danke, lieber AVG, das war eine schnelle, unproblematische Lösung! Sehr Kundenfreundlich und kostengünstig für alle Beteiligten!